Erst prüfen, dann ausstellen
Ein Nachweis ist nur so verlässlich wie die Angaben, aus denen er entsteht. Deshalb beginnt bei VeriGate vieles mit einer Prüfung: der neue Nachweis übernimmt, was ein geprüfter Nachweis bestätigt.
Das Problem mit abgetippten Angaben
Heute entsteht ein Ausweis oder eine Bestätigung meist so: jemand legt eine Kopie vor, eine Mitarbeiterin tippt Name und Geburtsdatum ab, und am Ende steht auf dem Dokument, was eingegeben wurde. Ob die Kopie echt war und ob richtig getippt wurde, sieht man dem Ergebnis nicht an.
Mit der e-ID geht das anders. Die Person zeigt ihre e-ID aus der swiyu Wallet vor, VeriGate prüft sie, und die bestätigten Angaben fliessen direkt in den neuen Nachweis. Der Bund hat die e-ID im Juni 2026 verschoben; bis sie verfügbar ist, funktioniert derselbe Ablauf mit jedem anderen Nachweis aus der Wallet.
So läuft ein Ablauf
- Eine Mitarbeiterin startet in der Konsole einen Ablauf, zum Beispiel «e-ID prüfen, Mitarbeiterausweis ausstellen».
- Die Person scannt den ersten QR-Code und zeigt ihre e-ID vor. Die App zeigt, welche Angaben verlangt werden, und die Person gibt sie frei.
- VeriGate prüft: echt, vom Bund ausgestellt, nicht widerrufen, noch gültig.
- Ist die Prüfung gültig, erstellt VeriGate sofort das Angebot für den neuen Nachweis. Die Konsole zeigt den zweiten QR-Code.
- Die Person nimmt den Mitarbeiterausweis in ihre Wallet. Der Ablauf ist abgeschlossen.
| Angabe im Mitarbeiterausweis | Woher sie kommt |
|---|---|
| Vorname | aus der e-ID |
| Nachname | aus der e-ID |
| Geburtsdatum | aus der e-ID |
| Abteilung | fester Wert, zum Beispiel «Werkstatt» |
| Gültig bis | fester Wert, zum Beispiel 31.12.2027 |
Nachweise, die aufeinander aufbauen
Geprüft werden kann nicht nur die e-ID, sondern jeder Nachweis aus der swiyu Wallet, auch einer, den Sie selbst ausgestellt haben. So entstehen Ketten:
Für Gemeinden funktioniert das gleich: die e-ID bestätigt die Person, das Einwohnerregister den Wohnsitz, und der Werkhof-Ausweis entsteht daraus. Am Eingang zeigt die Person ihn vor und gibt nur frei, dass sie in der Gemeinde wohnt. Zum Anwendungsbeispiel
Was heute geht, und was als Nächstes kommt
- Nur prüfenEinen Nachweis abfragen und das Ergebnis sehen, ohne etwas auszustellen.Verfügbar
- Prüfen, dann ausstellenEin Nachweis wird geprüft, ein neuer übernimmt seine Angaben.Verfügbar
- Mehrere Nachweise zusammen prüfenEtwa e-ID und Berufsausweis, bevor eine Bewilligung ausgestellt wird.In Planung
- Erneuern nach Prüfung des alten NachweisesWer den bisherigen Nachweis vorzeigt, erhält den neuen, ohne neue Angaben.Geplant
- Widerrufen und neu ausstellen in einem SchrittBei Umzug oder Funktionswechsel: der alte Nachweis endet, der neue beginnt.Geplant
- Gestartet von Ihrem System oder der Person selbstOhne Mitarbeiterin an der Konsole, etwa an einem Selbstbedienungsterminal.Geplant
Womit Sie anfangen
Mit dem einfachsten Ablauf, der heute am meisten Abtippen oder Kopieren erspart. Meist ist das «e-ID prüfen, dann ausstellen» für einen einzigen Nachweis. Bis die e-ID verfügbar ist, beginnen Sie am einfachsten mit einem Nachweis, den Sie selbst ausstellen und prüfen. Die Ketten kommen dazu, sobald der erste Nachweis im Einsatz ist.